Der Bezirksapostel steigt in seiner Predigt direkt in das Thema Frieden ein, in dem er deutlich macht, dass wir die Verhältnisse in der Welt nicht global ändern, jedoch jene in unserem Umfeld beeinflussen können. Dies ausführend weist er darauf hin, dass Gott dem Menschen ein wunderbares Geschenk gemacht hat: der Mensch kann sich für oder gegen Gott entscheiden.
Diesen Ausführungen folgend, zeigt Bezirksapostel Deubel drei Aspekte auf, die dem Frieden dienen:
1. Vergebung!
Wer von sich aus, dem Vorbild Jesu folgend, vergebungsbereit ist, der wirft nicht den ersten Stein, der fördert den Frieden.
2. Auf das Wesentliche konzentrieren!
Nicht jede Meinung, jeden Ausruf, jede Stimmung in sich aufnehmen, sondern sich auf das Wesentliche zu fokussieren, so wie Jesus den Sünder, den Menschen und nicht die Sünde betrachtet hat.
3. Auf etwas verzichten!
Sich nicht selbst und die eigene Meinung in den Mittpunkt zu stellen, sondern Platz zu machen, sich selbst zurückzunehmen, hilft, Frieden zu fördern.
Bevor wir Frieden stiften können, muss Frieden in uns sein. Der Friede des Auferstandenen, der höher ist als alle Vernunft, wird uns in jedem Gottesdienst nach der Verkündigung der Sündenvergebung zugesprochen. Dieser Friede erlaubt uns im Kleinen, in unserem persönlichen Umfeld, Frieden zu schaffen. Allerdings ergeben viele kleine Dinge etwas Grosses.
Es dienen mit der Gemeindevorsteher der Gemeinde Oberwil, Evangelist Kannappel, sowie der Gemeindevorsteher der Kirchgemeinden Rheinfelden und Stein, Priester Lüthy. Engagierter Chorgesang sowie Violinen-, Flöten- und Orgelspiel haben zur Freude der Teilnehmenden beigetragen.