Segenswünsche für Papst Leo XIV

08.05.2025

Der Kirchenpräsident der Neuapostolische Kirche Österreich, Apostel Pfützner übermittelte dem Vorsitzenden der österreichischen Bischofskonferenz, Erzbischof Lackner sowie Kardinal Schönborn und dem apostolischen Nuntius Erzbischof Lopez Quintana die Glück- und Segenswünsche an Papst Leo XIV zur Wahl als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.

Wenn Papst Leo XIV in seinen ersten Worten zu Frieden und zu gemeinsamem Handeln ist aufgerufen hat, so ist dies nicht nur für die Römisch-katholischen Christen ein bedeutsamer Moment, sondern für alle Christen und darüber hinaus für alle Menschen ein wichtiges Zeichen, gerade in einer von Kriegen und Machtinteressen verunsicherten Welt.
In den ersten Worten an die Gläubigen auf dem Petersplatz und an die Menschen in aller Welt spiegelten sich der tiefe Glauben und die Demut von Papst Leo XIV wider. Sein Weg der Synodalität und des gemeinsamen Handelns ist ein wichtiger Impuls für das ökumenische Miteinander. In diesem Sinne freut sich die Neuapostolische Kirche darauf, dass sich der wertvolle Austausch zwischen den Kirchen weiter vertiefen wird und der ökumenische Gedanke im Sinne der Nachfolge Jesu gestärkt und mit Leben erfüllt werden kann.

Ein Blick auf den neuen Papst
Mit Papst Leo XIV hat die katholische Kirche erstmals ein Oberhaupt mit US-amerikanischem Pass. Der am 14. September 1955 in Chicago geborene Robert Francis Prevost gilt als diplomatisch, pragmatisch und wird von progressiven sowie konservativen Kirchenvertretern und seinen Mitarbeitern gleichermaßen geschätzt. Internationale Erfahrung sammelte er bereits vor seiner Tätigkeit in der Kurie. Er trat 1977 dem Augustinerorden bei und wurde zum Studium des Kirchenrechts nach Rom entsandt. Anschließend sandte ihn sein Orden als Missionar nach Peru. Fast 30 Jahre diente er dort seiner Kirche. 2015 wurde er Bischof von Chiclayo im Norden Perus. 2002 wählte ihn der Orden zu seinem weltweiten Oberhaupt. Papst Franziskus berief ihn 2023 zum Leiter der Vatikanbehörde für Bischöfe. Zugleich fungierte er als Präsident der Päpstlichen Lateinamerika-Kommission. Im September 2023 wurde er ins Kardinalskollegium aufgenommen.