Als Grundlage diente der Bibeltext aus Kolosser 3,17:
„Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“
Der Gottesdienst stand ganz im Zeichen der Dankbarkeit gegenüber Gott. Der Dienstleiter betonte, dass unsere Worte und Werke Jesus Christus sichtbar machen sollen.
Dies bedeutet, dass wir in unserem Alltag Eigenschaften leben, die Christus in uns wirken möchte:
- Liebe
- Freundlichkeit
- Vertrauen
- Wohlwollen
- Vergebungsbereitschaft
- Einheit
- Gebet und Opferbereitschaft
- Sorgfalt im Umgang mit Gottes Schöpfung – Mensch und Erde
Diese Tugenden sind Ausdruck unserer Dankbarkeit gegenüber Gott. Sie zeigen, dass wir verstanden haben, was Christus für uns getan hat und dass wir bereit sind, ihm zu dienen.
Gemeinsam mit der Gemeinde wurden die Fragen "Für was bin ich Gott dankbar" und "Wie bin ich Gott dankbar" in Stichpunkten beantwortet. Diese Antworten, auf Moderationskarten geschrieben, dienten im Anschluss für einige Glaubensgeschwister zur Nachbereitung des Gottesdienstes.
„Was kann ich hier und jetzt für Jesus tun?“ Mit diesen Impuls für aktiv gelebte Dankbarkeit im Alltag schloss der Priester den Predigtteil ab.
Dankbarkeit für unsere Einzigartigkeit - Vorbereitung auf Sündenvergebung und Heiliges Abendmahl
Der Schwerpunkt lag hier auf der Geschichte der Wemmicks, die aus dem Kinderbuch „Du bist einmalig“ von Max Lucado stammt. Sie erzählt von kleinen Holzfiguren, den Wemmicks, die sich gegenseitig Sterne oder Punkte geben – je nachdem, wie „gut“ oder „schlecht“ sie einander finden. Punchinello, einer der Wemmicks, bekommt nur Punkte und fühlt sich wertlos. Doch dann trifft er Lucia, die keine Aufkleber bekommt, weil sie regelmäßig Zeit mit Eli verbringt – dem Holzschnitzer, der alle Wemmicks gemacht hat. Als Punchinello Eli besucht, erfährt er: „Du bist einzigartig, weil ich dich gemacht habe – und ich liebe dich so, wie du bist.“
Diese Begegnung verändert Punchinello. Die Nähe zu Eli gibt ihm Selbstvertrauen und zeigt ihm, dass wahre Wertschätzung nicht von anderen kommt, sondern von seinem Schöpfer
- Gott hat uns gemacht.
- Gott nimmt uns so an, wie wir sind.
- Für Gott bist du einzigartig.
- Die Nähe Gottes ist heilend und zeigt seine Liebe.
Aus dieser Nähe Gottes resultiert seine Gnade – die Vergebung der Sünden und die Gemeinschaft im Heiligen Abendmahl.
Zum Abschluss des Gottesdienstes erklangen Lob, Preis und Dank der Gottesdienstteilnehmer Gott gegenüber im gemeinsam gesungenen Schlusslied "Nun danket alle Gott".
Philipp Brückner