Als Grundlage diente das Wort aus Psalm 37; 4: "Habe deine Lust am Herrn; der wird dir geben, was dein Herz wünscht." – Eine Einladung zur Lust und zur Freude am Herrn und am Christsein!
Glaubende sollen Lust verspüren am Herrn. Lust? – Das bedeutet Freude, Genuss, Vergnügen, Wohlgefallen. Zum Beispiel heisst das:
- Lust am Gottesdienst. Im Gottesdienst die Nähe des Herrn, die Berührung durch Gott geniessen.
- Lust an der Gemeinschaft. Im Gottesdienst treffen sich ganz unterschiedliche Menschen, aber ein gemeinsamer Glaube an Jesus, ein gemeinsames Ziel einigt sie und überbrückt alle Unterschiede.
- Lust am von Gott gegebenen Sonntag. Er ist nicht nur ein Freitag, sondern er soll ein Feiertag für die Seele sein, an dem sich Gläubige mit ihrem Herrn befassen und sich an ihm freuen.
- Lust am Dienst im Herrn. Mit Freuden soll ein jedes seine von Gott geschenkten Gaben einbringen.
Der Herr gibt...
- stets das Richtige. Er gibt nur Gutes und was für uns wichtig ist.
- zum richtigen Zeitpunkt
- im richtigen Mass
...was dein Herz wünscht.
Es ist klug und tut gut Wünsche zu haben. Wer seine Herzenswünsche vertrauensvoll vor Gott trägt, kann die Weisheit und Güte des Gebers erleben. Aber es sollen Wünsche sein, nicht Forderungen.
Die Gläubigen kämpfen dagegen, dass
- die Lust zur Last wird.
- Verdruss und Unlust aufkommt durch Unzufriedenheit, Ärger oder Enttäuschung
Der Kampf lohnt sich. Er führt zum Ziel in der Gemeinschaft mit Gott, in die Herrlichkeit in Ewigkeit, wo Freude, Genuss und Wohlgefallen kein Ende haben.
Ein Wunschlied, mit Piano und Violine vorgetragen, leitete die Ruhesetzung ein: "Der Heiland sorgt für dich" brachte zum Ausdruck, was der Priester in seinem Wirken so oft erleben konnte und was auch weiterhin für ihn spürbar sein soll. Der Bischof erwähnte dazu auch noch den Folgevers des Textwortes: „Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohlmachen“. – Er wird dir geben, was dein Herz wünscht...