Entscheidung für den segensreichen Weg

01.05.2022

Der Monat Mai begann für die Gemeinde Safenwil mit drei Festgottesdiensten in Folge, jeder mit einer besonderen Handlung oder Segensspendung. Das jeweilige Bibelwort gab dem gegebenen Anlass das passende Motto, und als roter Faden zog sich durch die drei Gottesdienste die wiederkehrende Entscheidung Einzelner und der Gemeinde für einen Weg mit Gott.

Entscheiden für den Weg Gottes


Am 1. Mai durfte die Gemeinde die Konfirmation des jungen Glaubensbruders Ruben erleben. Das Bibelwort aus Psalm 60, 14 „Mit Gott wollen wir Taten tun. Er wird unsre Feinde zertreten“ unterstrich die Entscheidung, die der Konfirmand an diesem Tag öffentlich gelobte. Ich WILL mit Gott Taten tun und er wird mir helfen, das Böse zu überwinden. Zum Gelübde gehört ein besonderer Segen, und an beidem nahm die Gemeinde herzlich Anteil.


Erkennen des richtigen Weges


„Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen. Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete? Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten zurück nach Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren.“


Dieses Wort aus Lukas 24, 31-33 brachte unser Bezirksapostel zum Wochengottesdienst mit. Es zeigt, dass es sich lohnt darüber nachzudenken, ob man sich auf dem richtigen Weg befindet. Eine besondere Begegnung mit Jesus Christus kann im Herzen ein Feuer der Begeisterung entfachen, das uns in die Gemeinschaft mit Gott zurückführt.


In diesem Gottesdienst erhielt Bruder Konstantin das Sakrament der Heiligen Versiegelung.


Auf dem Weg Gottes begegnet uns die Fülle seiner Gnade. Das ist Grund zur Dankbarkeit!


Am Sonntag, 8. Mai feierten Rösli und Ueli ihre Diamantene Hochzeit. Das Wort aus Kolosser 1, 12+13 zeigt auf, dass Gott uns tüchtig macht, einen ganz besonderen Weg zu gehen. Er führt ins Himmelreich.


„Sagt Dank dem Vater, der euch tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht. Er hat uns errettet aus der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines geliebten Sohnes.“


Das Jubelpaar erhielt zudem ein spezielles Grusswort: „Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.“ (Johannes 1, 16)


Das Wort beschreibt zwar vergangenes Erleben, vermittelt gleichzeitig aber auch Zuversicht für die Zukunft. – Es war früher so, es ist heute so und es wird so bleiben!


Es gilt für alle, die sich bemühen, ihren Weg nach dem Herzen Gottes zu gehen, für das Jubelpaar, für den versiegelten Bruder, für den Konfirmierten. Wer sich für den segensreichen Weg entscheidet, wird die Fülle der göttlichen Gnade erleben.