Gottesdienst
Dem Gottesdienst legte der Bischof ein Wort aus Prediger 3,1 zugrunde: „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“.
Zu Beginn der Predigt forderte der Bischof sich selbst und die versammelte Gemeinde auf, die Fülle Gottes, die dieser schenkt, aufzunehmen. Dazu bedarf es sowohl des eigenen Willens als auch der Bereitschaft, sich dafür Zeit nehmen. Hier besteht ein Kontext zum vorgetragenen Bibelwort. König Salomo beschreibt im Bibelwort, dass alle Dinge und Vorhaben ihre ganz bestimmte Zeit haben. Und somit ist alles auch enden wollend. Schöne und positive Dinge, aber auch Leid und Trauer sind zeitlich begrenzt und sollen ebenfalls enden. Bischof Jeram verwies auch auf das Jenseits, indem er jenen Zeitpunkt ansprach, der für die Lebenden und die Seelen in der Ewigkeit gleich ist: der Zeitpunkt der Wiederkunft Christi.
„Auch das Loslassen gewisser Dinge und das Sammeln anderer Dinge hat seine Zeit. Nütze die Zeit!"
Predigtbeiträge
Bezirksvorsteher Ch. Black strich in seinem Predigtbeitrag den Begriff „Heute“ besonders hervor. Heute ist der Augenblick den Herrn zu erleben. Bezirksevangelist G.Trimmal verwies auf die Hochzeit zu Kanaan, wo Jesus zu Maria sagte: „Meine Zeit ist noch nicht gekommen“. Doch Marias Drängen veranlasste ihn zu einem Sinneswechsel. Bezirksevangelist B.Lukschu sprach von einem sorgenvollen Moment, doch ein Blick in die Bibel nahm ihm jegliche Angst, denn das Vertrauen in Gottes Schutz kann die Zeit der Angst und Sorge beenden.
Nach dem Gottesdienst gab es noch Zeit für Gespräche. Viele Glückwünsche der Gottesdienstbesucherinnen und Besucher für die Zukunft begleiteten den Bischof nach Hause.