Ein erfolgversprechender Weg damit umzugehen ist, solche Tätigkeiten und Herausforderungen «durch Gottes Geist geleitet» anzugehen. Die Haltung hinter diesem Zugang nennt sich «Heiligung».
Dabei heiligen wir uns selbst und nicht bloß die Tätigkeit. Denn in all unserem Tun und Handeln geht es in letzter Konsequenz um uns selbst und unser Gegenüber, sei dies unser Nächster oder sei dies Gott. Der Apostel Paulus erinnerte die Thessalonicher daran, dass Heiligung der Wille Gottes ist (1.Thessalonicher 4,3). Und im Hebräerbrief lesen wir, dass ohne Heiligung «niemand den Herrn sehen wird» (Hebräer 12,14).
Suchen und nutzen wir Augenblicke der Heiligung. Sei dies am Beginn unseres Tages im Gebet, im Gespräch mit Gott. Sei dies vor den kleinen und großen Herausforderungen des Alltags oder in jenen Momenten, die uns mit Sorge, Furcht, oder Zorn erfüllen.
Ein kurzes Bewusstwerden der göttlichen Präsenz, des ewigen, anwesenden und liebenden Gottes, kann alles verändern, was wir danach tun. Der stille Gedanke «DU bist bei mir…» (Psalm 23,4) wird zum Gebet und wird Wirkung zeigen. Und plötzlich sehen wir Gott, selbst in alltäglichen Kleinigkeiten, die Er durchdringt und verändert.