Dabei betonte er, dass die römisch-katholischen Christinnen und Christen, nicht nur ihr Kirchenoberhaupt verloren haben, sondern mit Papst Franziskus auch einen engagierten Arbeiter für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.
Gott zugewandt und zugleich den Menschen zugewandt hat Papst Franziskus die Glaubwürdigkeit seiner Verkündigung des Evangeliums Christi stets durch sein bescheidenes, von Solidarität mit den Ärmsten geprägtes Leben unterstrichen. Dabei war er ein inspirierender Mahner, der dazu aufforderte, das Evangelium zu leben und nicht nur zu predigen.
Auch auf die Unterstützung ökumenischer Initiativen und seine Bereitschaft zu Dialog und Versöhnung mit anderen Religionen, wie beispielsweise 2017 im Rahmen seiner Reise nach Ägypten, die als sein Erbe weiterbestehen werden, wurde hingewiesen.
Apostel Pfützner brachte seine Bewegung zu Ausdruck, dass Papst Franziskus am Ostersonntag die eigene Gesundheit hintenanstellte und es sich nicht nehmen ließ, den Menschen bei den Osterfeierlichkeiten nah zu sein. «Wenn Gott ihn am Ostermontag zu sich nahm, so ist das ein Ende seines irdischen Weges, dass zu ihm passt. Der Botschafter der Hoffnung geht mit der Auferstehungshoffnung nach Hause.»
Und der Kirchenpräsident wies darauf hin, dass es für die Christen auch ein Grund zur Dankbarkeit ist, dass durch Papst Franziskus so viele Menschen wieder neu Mut und Zuversicht gewonnen haben - auch und gerade für die Kirche Christi, deren Teil alle Christen sein dürfen.