Bei mildem Sommerwetter und mit Blick auf den ruhigen Pfäffikersee versammelten sich am 17. August rund 180 Besucherinnen und Besucher zu einem ökumenischen Gottesdienst am See. Vertreter der reformierten und katholischen sowie der Viva und Neuapostolischen Kirche gestalteten die Feier gemeinsam – ein lebendiges Zeichen christlicher Verbundenheit.
Besondere Akzente setzten ein Gespräch mit Rangern aus dem Naturschutzgebiet und die biblische Lesung aus Johannes 21. Die Ranger erinnerten eindrücklich daran, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen. Die Schriftlesung führte ins Herz der Botschaft: Nach einer erfolglosen Nacht lädt Jesus seine Jünger ein – nicht mit Vorwürfen, sondern mit einem Feuer und einer Mahlgemeinschaft. Auch Petrus, der ihn zuvor verleugnet hatte, erfährt: Scheitern ist nicht das Ende.
In der Predigt wurde diese Zusage in die Gegenwart übertragen: Wer Niederlagen erlebt, darf wissen – Christus schenkt Annahme, Vergebung und einen Neuanfang. Das gibt Kraft, auch im Alltag nach Rückschlägen wieder aufzustehen.
Umrahmt von E-Piano, Alphorn und dem Chor der Neuapostolischen Kirche entstand eine feierliche und zugleich familiäre Atmosphäre. Nach dem gemeinsamen Segen klang der Vormittag bei einem Apéro am See aus – mit vielen Gesprächen und der Vorfreude auf den nächsten ökumenischen Gottesdienst im Jahr 2026.