Ökumenischer Gottesdienst am Pfäffikersee verbindet Christen

17.08.2025

Am 17. August 2025 feierten rund 180 Gläubige verschiedener Konfessionen am Ufer des Pfäffikersees einen ökumenischen Gottesdienst. Inmitten friedlicher Natur wurde in Liedern, Lesungen und Predigt erfahrbar: Christus lädt uns trotz Scheitern und Versagen immer wieder neu in seine Gemeinschaft ein. Ein Anlass voller Musik, Begegnung und Hoffnung – mit Ausblick auf die Fortsetzung im Jahr 2026.

Bei mildem Sommerwetter und mit Blick auf den ruhigen Pfäffikersee versammelten sich am 17. August rund 180 Besucherinnen und Besucher zu einem ökumenischen Gottesdienst am See. Vertreter der reformierten und katholischen sowie der Viva  und Neuapostolischen Kirche gestalteten die Feier gemeinsam – ein lebendiges Zeichen christlicher Verbundenheit.

Besondere Akzente setzten ein Gespräch mit Rangern aus dem Naturschutzgebiet und die biblische Lesung aus Johannes 21. Die Ranger erinnerten eindrücklich daran, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen. Die Schriftlesung führte ins Herz der Botschaft: Nach einer erfolglosen Nacht lädt Jesus seine Jünger ein – nicht mit Vorwürfen, sondern mit einem Feuer und einer Mahlgemeinschaft. Auch Petrus, der ihn zuvor verleugnet hatte, erfährt: Scheitern ist nicht das Ende.

In der Predigt wurde diese Zusage in die Gegenwart übertragen: Wer Niederlagen erlebt, darf wissen – Christus schenkt Annahme, Vergebung und einen Neuanfang. Das gibt Kraft, auch im Alltag nach Rückschlägen wieder aufzustehen.

Umrahmt von E-Piano, Alphorn und dem Chor der Neuapostolischen Kirche entstand eine feierliche und zugleich familiäre Atmosphäre. Nach dem gemeinsamen Segen klang der Vormittag bei einem Apéro am See aus – mit vielen Gesprächen und der Vorfreude auf den nächsten ökumenischen Gottesdienst im Jahr 2026.