Fronleichnam 2026

05.06.2026

Am 04. Juni 2026 besuchte Apostel Christophe Domenig das Wallis. In den katholischen Gebieten wird 60 Tage nach Ostern, am zweiten Donnerstag nach Pfingsten Fronleichnam gefeiert.

An Fronleichnam, Hochfest des Leibes und Blutes Christi feiert die Katholische Kirche die bleibende und leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie, also in Brot und Wein. Der Name leitet sich vom mittelhochdeutschen “vron” (Herr) und “lichnam” (lebendiger Leib) ab. Die Walliser sagen dem Tag auch Herrgottstag.

Zum Festgottesdienst kam es, weil die Gemeinde Visp von Pfingsten bis zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag einmal im Monat einen Wochengottesdienst feiern möchte. Der Apostel hat die Saison mit dem Festgottesdienst begonnen. Weil im Kanton Wallis ein offizieller Feiertag ist, wurde die Gemeinde Martigny eingeladen. 

Das verarbeitete Bibelwort steht im Jesaja 28,26: “Darum spricht Gott der Herr: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der fest gegründet ist. Wer glaubt, der flieht nicht”. 

Jesus Christus, der Eckstein 
Wir leben in einer instabilen Welt. Viele Menschen sind orientierungslos, weil sie nicht mehr wissen, wem sie vertrauen können. Andere sind entmutigt oder sorgen sich um die Zukunft. Auch neuapostolische Christen haben damit zu kämpfen, wenn sie mit Sorgen und Unsicherheit konfrontiert werden. 

Dabei ist es sehr einfach: Jesus spricht ja, glaube nur! 

Wenn wir in Unsicherheit sind, sollen wir auf Jesus vertrauen. Er ist der kostbare Eckstein, der die Grundlage und die Ausrichtung bildet. Seine Liebe zu den Menschen bleibt bestehen, Himmel und Erde vergehen. 

Die Gnade ist ein festes Fundament, alle Menschen dürfen das erleben. Wer an Christus glaubt, hat nichts zu befürchten, er wird errettet werden. Sein Wort und seine Liebe sind unwandelbar, seine Gnade ist vollkommen wirksam, seine Macht uneingeschränkt. Wir wollen ihm vertrauen, ihn lieben und seine Gnade begehren. 

 

Fotos: Ueli Bösiger
Bericht: Adrian Bösiger 
Bearbeitung: Brigitte Landmesser