Sechs Jahre, viele Initialzündungen – und eine Flamme, die Feuer entfacht

09.09.2026

Apostel Matthias Pfützner hat im Bezirk Wil einiges bewegt. Nun heisst es Abschied nehmen – von einem Apostel, der Impulse gesetzt, Neues gewagt und Menschen begeistert hat. Beim letzten CHRISP-Abend wurde deutlich: Sechs Jahre hinterlassen Spuren. Und ganz leise gehen lassen wollten wir ihn nicht.

Sprachlos haben wir Apostel Matthias Pfützner selten erlebt. An diesem CHRISP-Abend (CHRISP = CHRristliche SPiritualität)  war es tatsächlich so weit.

Dabei lag es weniger am Thema des Abends – «Sündenvergebung: durch wen und unter welchen Bedingungen?» – als vielmehr an dem, was danach kam.

Denn irgendwann wurde aus dem CHRISP-Abend ein Abend des Dankes, der Erinnerungen und des Abschieds. Und spätestens da wurde spürbar, wie viel in sechs Jahren entstanden ist.

Jesus wirkte rund drei Jahre. Apostel Pfützner war sechs Jahre für unseren Bezirk da. Sechs Jahre voller Begegnungen, Ideen, Impulse und mancher Initialzündung. Die grosse Besucherzahl an diesem Abend war deshalb mehr als nur eine erfreuliche Kulisse: Sie war ein sichtbares Zeichen von Verbundenheit und Wertschätzung.

«Wenn die alten Zöpfe zur Braut passen …»

Schon bei seiner ersten Begegnung in seinem Arbeitsbereich äusserte jemand seine Erwartung: «Alte Zöpfe abschneiden.» Die Antwort des neuen Apostels kam damals postwendend:

«Wenn die alten Zöpfe zur Braut passen, dann schneiden wir sie nicht ab.»

Ein Satz, der im Rückblick fast wie ein kleines Programm wirkt. Nicht alles Bewährte über Bord werfen. Aber offen sein für Neues. Dinge ausprobieren. Menschen mitnehmen. Kirche gestalten. Und vor allem: immer wieder fragen, was heute trägt und was morgen tragen kann.

Die Liste der Initialzündungen ist lang: CHRISP-Abende, Mentimeter, Psalmen in der «Ich-Form», geistliche Impulse per Mail, Workshops, Zoom-Meetings, Ost-Wind-Gottesdienste und vieles mehr.

Manches davon war neu, manches ungewohnt. Vieles hat bewegt und irritiert. Und manches hat vielleicht genau das getan, was eine gute Initialzündung tun soll: etwas zum Brennen bringen.

Sechs Jahre – und ein grosses Dankeschön

Nach sechs Jahren sagen wir deshalb von Herzen: Danke, lieber Apostel Matthias!

Danke für deine Offenheit und Nähe. Für deinen Mut, neue Wege zu gehen. Für deine Impulse, deine irritierenden Fragen, deine Begeisterung – und für die vielen persönlichen Begegnungen, die hinter all dem stehen.

Gemeinsam mit seiner Frau Ulrike engagiert sich Matthias Pfützner auch für die Stiftung MyHope, die Kinder in Äthiopien unterstützt. Als besonderes Zeichen des Dankes überreichte Glücksbringer-Kaminfeger Boris den beiden einen Check über CHF 15'000.– für MyHope die in einer spontanen Aktion im Bezirk gesammelt wurde.

Eine Flamme, die weiterbrennt

Was bleibt nach sechs Jahren?

Vielleicht genau das, was Matthias Pfützner uns mitgeben wollte: Bewegung, Begeisterung und eine Flamme, ein Feuer im Herzen.

Dieses Feuer löschen wir nicht, nur weil sich etwas verändert. Im Gegenteil: Wir nehmen es mit.

Es darf und muss weiterbrennen, uns antreiben, uns mutig machen und uns immer wieder daran erinnern, dass Kirche lebendig sein kann – wenn Menschen sich begeistern lassen und selbst bereit sind, etwas zu bewegen.

Danke für sechs Jahre. Danke für die Initialzündungen. Und danke für die Flamme und das Feuer, die weiterbrennen.


Lust auf mehr?

MyHope-Link: fürs Herz – «Ich möchte wissen, was hinter diesem Engagement steckt.»


Katechismus-Link: für den Kopf – «Ich möchte das theologisch genauer verstehen.»