Vor Beginn des Gottesdienstes erfreute der Chor die Besucher mit dem eindrücklichen Lied «Ich, der Herr von Erd und All»; eine beeindruckende Einstimmung im österlich geschmückten Kirchensaal.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Apostelgeschichte 10, 40-42 zugrunde: «Den hat Gott auferweckt am dritten Tag und hat ihn erscheinen lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern uns, den von Gott vorher erwählten Zeugen, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er auferstanden war von den Toten. Und er hat uns geboten, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, dass er von Gott bestimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten.»
Die Bibellesung (Lukas 24, 1-12) schilderte die Geschehnisse am Tag nach der Auferstehung.
Zum anschliessend von Orgel und Oboe vorgetragen Musikstück erwähnte der Priester die Worte der vierten Strophe, in der es heisst:
«Wie gross ist Gottes Macht! Wenn mich der Tod umschwebet, so weiss ich freudig doch, dass mein Erlöser lebet, der von den Toten einst durch Gottes Macht entstand und über Grab und Tod nun ausstreckt seine Hand.»
Welche Folgen entstanden durch die Auferstehung Christi?
Die Frauen standen bekümmert am leeren Grab. Aber sie haben den Jüngern die Auferstehung verkündigt. Ihr Wille war gross, den Weg des Herrn weiterzugehen.
Jesu Kraft lebt in den Gläubigen. Jesus liebt alle Menschen, auch die, die ihn nicht kennen. Durch Jesu Auferstehung haben die Menschen die Möglichkeit, zu Gott zu gelangen.
Jesus hat der Welt Sünde auf sich genommen und damit die Vergebung der Sünden ermöglicht.
Die Jünger konnten die Auferstehung Christi bezeugen und seine prophezeite Wiederkunft verkündigen. So kann sich Gottes Werk auf der ganzen Welt ausbreiten.
Als Vorbereitung zur
Sündenvergebung und zum Heiligen Abendmahl sang die Gemeinde das Lied «Mein Jesus lebt, und ich soll sterben?» und mit einem weiteren Liedvortrag des Chors endete der Ostergottesdienst.