Heimgang Monika Dämpfling

17.07.2021

Eine grosse Trauergemeinde nahm am 17. Juli Abschied von unserer Moni, die plötzlich und unerwartet in die Ewigkeit gezogen ist.

„Für uns Alle ein Schock“, so der Eingangsgedanke des Dienstleiters zu diesem Trostgottesdienst, dem das Wort aus Johannes 11, Verse 35-37 zugrunde gelegt wurde. „Und Jesus gingen die Augen über. Da sprachen die Juden; Siehe, wie hat er ihn so lieb gehabt! Einige aber unter ihnen sprachen: Er hat dem Blinden die Augen aufgetan; konnte er nicht auch machen, dass dieser nicht sterben musste?“


Dieser Heimgang zeigt uns Allen einmal mehr auch die eigene Endlichkeit. Es gibt keine Begründung. Der himmlische Vater, in seiner unendlichen Dimension, weiss was er tut. Für uns Menschen bleibt – Glaube und Trost. Es wäre für Jesu ein leichtes gewesen, damals den kranken und schlussendlich verstorbenen Lazarus vor dem Tod zu retten. Er handelte jedoch im Auftrag des Vaters und liess sich nicht durch die leisen Anschuldigungen von Maria und Martha beirren.


„Oh wie freut sich meine Seele, auf ein solches Wiedersehn“, dieses Verlangen wurde im Eingangslied zum Ausdruck gebracht und entsprach auch dem Wunsch der Trauerfamilie. Welches waren die Wahrzeichen von Moni? Freudiges Lachen, Begeisterung und Dankbarkeit. Dies ging auch aus den Zeilen hervor, welches Freunde der Heimgegangenen zusammengetragen hatten. Eines ihrer Lieblingsziele war Griechenland. Sie hatte das Land so lieb, so dass sie sogar die Sprache gelernt hat. Aber auch in ihrem Glaubensleben lernte sie in ihrer Liebe zum himmlischen Vater die Sprache Christi. Ihr Glaube und ihre Beziehung zu Gott hat ihr geholfen dorthin zu kommen, wo sie jetzt ist.


Eine besondere Beziehung hatte Moni zur Ewigkeit, nachdem ihr leiblicher Vater 1999 ebenso überraschend heimgegangen ist. Es beschäftigte sie so sehr, dass es ihr Jahre später am Grab eines lieben Freundes ein Anliegen war – hoffentlich kommt er gut an!


Auf ihren Reisen hat sie auch spezielle Fotos gemacht. Nicht nur Gegend als solches, sondern auch spezielle Motive. Parallele zum Glaubensleben – sie hat das Wort aus der Tiefe entgegengenommen, sich nicht einfach nur oberflächlich damit beschäftigt.


Moni hatte sicher noch viele Pläne, sie hätte bestimmt noch vieles unternommen. Wir wollen jedoch jetzt nicht in Vorwürfe fallen über das warum so früh, weshalb etc. wie es damals bei Jesus mit Lazarus und den Gläubigen zum Ausdruck gebracht wurde, sondern sie im Herzen tragen und uns mit ihr freuen auf ein baldiges Wiedersehen.


Was würde sie uns noch sagen? Was würden wir ihr noch sagen? Mit diesen Gedanken endete der Gottesdienst, der durch einige prägnante Lieder mit der Orgel umrahmt wurde.