Am 25. Dezember 2024 versammelten sich zahlreiche Mitglieder sowie Freunde und Gäste in der neuapostolischen Kirche in Steyr, um das Fest der Geburt Christi in einem Gottesdienst gemeinsam zu feiern.
Apostel Matthias Pfützner diente aus dem Wort Matthäus 2, 10-11: „Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut und gingen in das Haus und sahen das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an.“
Der Apostel lud die Gemeinde ein, sich mit der Freude der Weisen aus dem Morgenland zu identifizieren, die das Kind in der Krippe als den Erlöser erkannten und sich niederknieten, um ihn anzubeten.
Zu Beginn des Gottesdienstes wurde das Lied „Freu dich!“ vorgetragen. Apostel Pfützner nutzte die Botschaft des Liedes, um die Gemeinde auch dazu einzuladen, über die neuen Türen
nachzudenken, die Gott durch das Weihnachtsgeschehen in ihrem Leben öffnen möchte. Er ermutigte dazu, die Weihnachtsbotschaft als eine Gelegenheit zu sehen, tiefer in das Geheimnis von Gottes Liebe einzutauchen.
Die drei zentralen Botschaften des Gottesdienstes waren:
Das Fest der Bewegung:
Weihnachten ist nicht nur ein Fest der Tradition, sondern auch eine Einladung zur aktiven Bewegung – sei es physisch oder im Herzen. Wie die Weisen aus dem Morgenland folgten auch die Hirten der himmlischen Botschaft und machten sich auf den Weg. Apostel Pfützner ermutigte die Gottesdienstteilnehmer , sich innerlich und äußerlich in Bewegung zu setzen, um Brücken zu bauen und Gottes Liebe zu leben.
Das Fest der Nähe:
Gott möchte nicht von den Menschen getrennt zu sein. Deshalb kam er als Kind in die Welt, in Form eines Symbols für Reinheit, Zärtlichkeit und Liebe. Der Apostel forderte dazu auf, dieses Geschenk der Nähe auch im Umgang untereinander zu leben, indem Beziehungen gestärkt und Distanz überwunden wird.
Das Fest der Anbetung:
Die Weisen, Hirten und auch Maria und Josef erkannten in dem Kind in der Krippe die Gegenwart Gottes und beteten ihn an. Der Apostel rief dazu auf, die Anbetung Gottes in den Mittelpunkt des Lebens zu stellen – sei es durch Gebet, Gottesdienstbesuche, das Lesen der Bibel oder die stille Meditation.
In diesem Gottesdienst spendete Apostel Matthias Pfützner zwei Kindern und einer Erwachsenen im Sakrament der Geistestaufe die Gabe des Heiligen Geistes. Er erklärte die Bedeutung dieser Gabe des Heiligen Geistes und betonte, dass sie die Menschen zu Miterben Christi macht und dass diese Gabe unerschütterliche Hoffnung und einen göttlichen Trost in schwierigen Zeiten in sich birgt.
Zum Abschluss des Gottesdienstes ermutigte der Apostel die Anwesenden, das Weihnachtsfest als Chance für persönliche und gemeinschaftliche Erneuerung zu sehen.
Werner Degenfellner und Nicole Degenfellner