Der Apostel legte dem Gottesdienst das Wort aus Markus 9, 50 zu Grunde: «Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander.»
Zu Beginn seiner Predigt ging er auf den eigentlichen Sinn des Fastens ein, nämlich Abstand gewinnen, um sich selbst die wirklich wesentlichen Fragen zu stellen:
- Wer bin ich?
- Wo komme ich her?
- Wo gehe ich hin?
- Wer ist Christus für mich?
Der Glaube eröffnet neue Welten, schafft neue Perspektiven und ist der Schlüssel dafür, um aus der Verbindung mit der Liebe Jesu Antworten zu finden.
Der Apostel ging auch auf das vorgetragene Lied des Kinderchores ein und lud die Gottesdienstbesucher ein, sich bis zum Osterfest Zeit zu nehmen, um über die Aussage «Wir sind gemacht, um dich zu loben!» nachzudenken.
Einen weiteren Impuls gab Apostel Pützner der Kirchengemeinde Wien-Landstrasse mit den Worten mit: «Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander.» Er motivierte die Gemeinde mit Mut, mit visionärer Kraft, mit Hingabe, Zuversicht und im Frieden die nächsten Schritte zu gehen und etwas Neues in Angriff zu nehmen. Denn Salz bewirkt Veränderung.
Am Ende seiner Predigt gab er noch als Rezept für ein harmonisches Miteinander die Worte aus Kolosser 4, 6.7 mit: «Eure Rede sei allezeit wohlklingend und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt.»
In seinem Predigtbeitrag erwähnte Bezirksevangelist Black eine Arbeitskollegin, die für den hierzulande gängigen Terminus «Karwoche» stattdessen das Wort «Jesuswoche» verwendet und inspirierte damit die Gottesdienstteilnehmer, speziell diese Woche durch die tägliche Verbindung mit Jesus mit viel Freude und Hoffnung zu durchschreiten.
In diesem Gottesdienst erfolgten mehrere Handlungen
- 2 Kinder empfingen das Sakrament der Geistestaufe
- Diakon E. Kerber wurde in seinem Amt zur Ruhe gesetzt
- der bisherige Gemeindevorsteher Priester A. Gies wurde von seinem Auftrag entlastet, da er arbeitsbedingt nach Deutschland übersiedelt
- Priester Y. Becker wurde als neuer Vorsteher der Kirchengemeinde beauftragt
Nach dem Gottesdienst gab es aus dem Kreis der Geistlichen ein kleines Dankeschön an den «alten» Vorsteher und dessen Gattin und anschließend genossen die Gottesdienstteilnehmer bei einem Brunch die Gemeinschaft.